KATJA THEINKOM

(Bildhauerin)

 

geboren in Aachen

1989 – 1995 Studium Freie Bildende Kunst,

Johannes Gutenberg- Universität Mainz, Klasse Prof. Ansgar Nierhoff. Abschluss: Diplom

seit 2001 freiberufliche Tätigkeit, lebt und arbeitet in Mainz

2005-2008 Vorstandsmitglied im BBK Rheinland-Pfalz

seit 2005 Konzeption, Organisation und Durchführung von Projekten mit Künstlerkollegen

seit 2007 Jurytätigkeit in verschiedenen Ausschüssen

 

seit 2017 vertreten durch RubrechtContemporary, Wiesbaden

 

AUSSTELLUNGEN Ausstellungen im In- und Ausland.

AUSZEICHNUNG Messepreisträgerin 2004, Kunstmesse „Kunst direkt“, Rheingoldhalle Mainz

ANKÄUFE Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Land Rheinland-Pfalz, Stadt Mainz, private Sammler

REALISIERTE ARBEITEN KUNST AM BAU Ordinatio I für das Finanzamt Kaiserslautern und Ordinatio II für die Münchfeldschule Mainz

 

Ausgangspunkt der aktuellen Arbeit von Katja Theinkom ist Familie Büllenbrock.

 

Diese Wesen aus einer anderen Welt haben sich bei Theinkom im Atelier niedergelassen, ahmen Familienstrukturen nach, beobachten die Umgebung, erweitern dabei ihr persönliches wissenschaftliches Wörterbuch.

 

Katja Theinkom verschlüsselt Inhalte in abstrakte Formen, wodurch diese teilweise auf den ersten Blick schwer dechiffrierbar sind.

Ein Versteckspiel, bei dem zunächst das Gefühl angesprochen wird. Eine abweisende klare kühle Ästhetik verbindet sich mit lockenden organischen Elementen.

Werkstoffe wie Silikon, Hybrid- Polymer und Edelstahl, oftmals in Verbindung gebracht mit Licht, finden im Werk von Theinkom ihre Verwendung.

Raum wird als Ganzes begriffen, am liebsten inszenatorisch genutzt.

 

Theinkom hat Bildhauerei bei Prof. Ansgar Nierhoff studiert. In dieser Zeit hat Theinkom zunächst gegenständlich arbeitend verschiedene Werkstoffe ausprobiert. Schließlich wurde sie in ihrer Sprache immer reduzierter und abstrakter, entschied sich für Holz/hauptsächlich Robinie, diese Arbeiten zeigte sie in ihrer Diplomausstellung.

 

Nach dem Studium musste Theinkom zunächst im privaten Bereich künstlerisch arbeiten und verlagerte sich deshalb auf kleine Zeichnungen und Objekte/Abgussverfahren beinhaltend. Ihr erstes kleines eigenes Atelier ließ weitere Realisationsmöglichkeiten zu. Sie begann mit gerissenen Papieren, Draht, Wachs zu experimentieren, zwei- und dreidimensional. Wachs wies nicht alle Möglichkeiten auf, die Theinkom sich für ihre Arbeit wünschte, so kam sie im Austausch auf den Werkstoff Silikon, der bis heute eine Rolle spielt.

 

IMPRESSIONEN