Ein Abend in Wort- und Klangfarben!

 

Literatur, Musik und Wein

12. Juli 2019, 20:00 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

 

Eine raffinierte literarische und musikalische Erzählreise auf verschiedenen Ebenen.

 

€ 18,- pro Person (2er-Ticket, € 30,-)

inklusive Sektempfang.

Anmeldung unter: lr@rubrecht-contemporary.com

 

Veranstaltungsort: 

Büdingenstrasse 4-6, 65183 Wiesbaden, Deutschland

 

 

 

ANDREAS LUKAS liest aus dem Roman „Die ungleichen Gleichen“,

Platz 6 des Berliner Planet Award „Autor des Jahres“

 

Manchmal spielt das Leben unglaubliche Dinge. So auch mit der Begegnung zweier junger Menschen im Café am Fluss, beide mit einem Schicksalsschlag, beide neu und fremd in der Stadt, aber aus unterschiedlichen Kulturen. Ein Einblick in zwei Schicksale, vier Welten, er Flüchtling, sie in ländlicher Umgebung aufgewachsen. Sind sie wirklich so verschieden, wie es zunächst erscheint?

 

EBERHARD EMMEL, Initiator zahlreicher Kulturinitiativen und Musikgruppen, spielt Saxophon, Bassklarinette, Flöte, Kalimba, Hang und afrikanische Harfe.

Seit vielen Jahren ist der Gründer der „Colours & Voices of Wiesbaden“ mit seinen Klangreisen unterwegs. Meditative Klänge finden dabei ebenso Platz wie zupackende, rhythmisch dynamische Stücke.

 

Lassen Sie sich mitnehmen in eine raffinierte literarische und musikalische Erzählreise auf verschiedenen Ebenen. Das Wechselspiel mit Zwischentönen in Sprache und Musik öffnet den Blick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden ungleichen Gleichen. Erleben Sie einen genussvollen Abend mit Literatur, Musikstücken und Wein!

 

Stimmen zum Roman: „Dem Autor gelingt es, einen zum Nachdenken und Eintauchen in eine emotionale Geschichte, die realer nicht sein könnte, zu bringen.“

„Andreas Lukas hat sich in beide hineinversetzt und es uns ermöglicht, das auch zu tun.“

 

Stimmen zum Musiker: „Urgestein der Wiesbadener Jazz- und Musik-Szene, Pionier der Weltmusik – Eberhard Emmel ist ein bunter Hund im Musikleben der Region.“


PREVIEW, 03.06.2019

FOODREPORT 2020 HANNI RÜTZLER

ZUKUNFTSINSTITUT

 

Special: Eat Art Installation von Christine Straszewski

Austragungsort: Galerie Andreas Greulich, Frankfurt am Main

 

managed by RUBRECHTCONTEMPORARY.

 

EATING ART

Die Auseinandersetzung von Künstlern und Designerinnen mit Essen dreht sich längst nicht mehr nur um Food-Styling, um schöne Arrangements am Teller, um sinnliche Werbe-Sujets oder ästhetische Wein-Etiketten. Künstlerinnen und Designer leisten immer wichtigere Beiträge zur Gestaltung und Veränderung der Lebensmittelproduktion und Esskultur.

 

Nahrung war immer schon ein mächtiges Verbindungsglied zwischen Leben und Kunst. Oder umgekehrt, Kunst und ihre „kleine Schwester“, das Design, waren immer schon eine wichtige Brücke zwischen Leben und den Mitteln zum Leben: Von den prähistorischen Höhlenmalereien bis zu den barocken Stillleben, von den kunstvoll verzierten antiken Vasen und Bechern bis zum Tafelzubehör von Alessi, Rosenthal und Co. Sie verschönern nicht nur unser Leben, sondern prägen stets auch unser Wahrnehmung. Sie verändern unseren Blick auf Lebensmittel und die Art wie sie hergestellt, konsumiert und - ja, viel zu häufig verschwendet werden.

 

Die Verwandtschaft von Essen und Design liegt schon darin begründet, dass auch die Landwirtschaft und das Kochen „entworfen“ wurden und immer noch neu „gestaltet“ werden. Auch wenn sich der gestalterische Zugriff im Laufe der Jahrtausende bis heute vielfach geändert hat: Von der magischen Funktion der steinzeitlichen Tierfresken über die repräsentative oder moralische Funktion der Essstillleben (als ständisches Distinktionsmittel oder religiöses Sinnbild der Vergänglichkeit), von der praktischen Funktion (Entwurf und Gestaltung von Geschirr und Besteck) bis zur hinterfragenden Funktion, die heute für das Selbstverständnis der Arbeit vieler Food-Designer steht; angeregt durch Künstler wie Daniel Spoerri, der auch den Begriff „Eat Art“geprägt hat, Joseph Beuys, Dieter Roth, Antony Gormley und viele andere, die seit den 1960er Jahren Essen nicht mehr nur zu einem Thema ihrer Arbeit machten, sonders es auch alsMaterialnutzten,um daraus Kunst zu schaffen.

Ist das Kunst oder kann man das essen?

 

So verwendete Spoerri für seine berühmten „Fallenbilder“ (franz. Tableaux pièges) Überreste einer Mahlzeit, fixierte sie mittels Leim und Konservierungsstoffen auf der Tischplatte, um eine dreidimensionale Momentaufnahme zu erschaffen. Es ist der Versuch, ein Stück Alltagswirklichkeit gleichsam „einzufangen“ und damit im doppelten Wortsinn „haltbar“ zu machen. 

 

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„Wissen kann viele Formen annehmen - eine davon ist die Kunst.“

(Clive Cazeaux, Professor für Ästhetik, Metropolitan University Cardiff)

 

(Auszug Text Food Report 2020, Zukunftsinstitut: Hanni Rützler)

GALERIE KONTAKT

Direkt: Leander Rubrecht, cell ++49 176 816 650 31, lr@rubrecht-contemporary.com

Tel ++49 611 205 211 5, Büdingenstrasse 4-6, 65183 Wiesbaden, Deutschland

 

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