Manfred Maria Rubrecht

20. GROßAUHEIMER KUNSTSTATIONEN

26.08 – 24.09 2017

Lange KUNSTnacht am Samstag, 26. August 2017 ab 20 Uhr

 

4 Kunststationen zeigen Kunst aus den Bereichen Malerei – Fotografie –Grafik– Skulptur

* Kunsthaus Neunauge

* Galerie KUNSTRAUM 69

* Galerie Fototreppe 42

* Museum Großauheim

 

In der Galerie KUNSTRAUM 69 zeigt Manfred Maria Rubrecht seine neuste Werksphase:

SO GESEHEN – MENSCH. NATUR

 

Informationen zum Buch- und Ausstellungsprojekt
Der Künstler Manfred Maria Rubrecht setzt sich mit dem Zustand der Welt auseinander – er malt! Dabei provoziert er auf subtile Art und Weise: In leuchtenden Farben bildet er Naturlandschaften ab – doch was auf den ersten Blick voller natürlicher Schönheit erscheint, erweist sich als trügerische Idylle der Zerstörung.    .... weiter...

 

 Link zum Kunstbuch SO GESEHEN – MENSCH. NATUR


Kurt Laurenz Theinert

SEE DJERBA

 

Houmt Souk, Djerba, Tunesien, 21. bis 31. Juli 2017

 

Die Künstler*innen erforschen den Bereich in Houmt Souk um Orte und Kontexte zu finden, die mit ihren Arbeiten und künstlerischen Ansätzen in Resonanz treten. An einem der Orte installieren sie ein ortsspezifisches Kunstwerk. Dabei werden sie von IJOU GDENA und dem INTERFERENCE Team aus Tunis unterstützt. Was genau Kurt Laurenz Theinert dort realisieren werde hängt vom Ort ab, aber es wird auf jeden Fall mit der Rot, Grün, Blau Mischung des farbigen Lichts auf farbigen Flächen zu tun haben. (Foto: Science Gallery Dublin)

 

Teilnehmende Künstler*innen:

Mariandreina Baasch, Jihen Ben Chikha, Constanze Flamme, Sara Foerster, Houda Ghorbel + Wadi Mhiri, Tom Groll + Kuno Seltmann, Hartung + Trenz, Annika Hipple, joeressen+kessner, Liubov Moskvina, RaumZeitPiraten, Ursula Scherrer, Robert Sochacki, Kurt Laurenz Theinert, Martina Tritthart, Lena Weisner, Ingo Wendt, Xenorama.


KOLLATERALSCHÄDEN DES NACHTLEBENS

 

Samstag, 29 April 2017

Laufzeit: 12 Stunden (19 – 7 Uhr)

im Chopan Wiesbaden, Bleichstrasse 34, 65183 Wiesbaden

 

Künstlerische Idee & Ausführung:

Marina Ray, Sabine Altherr, Alexandra Engel

 

Organisation:

Barbara Roessler, Ronnie Roessler, Leander Rubrecht

 

Schall:

Herr Bert (QuerTone), Plasticmen (Lee Ander & Le Kaiser)

 

 

Kol/la/te/ral/schä/den

des Nachtlebens, die

 

bei einer Aktion im Nachtleben entstehende Schäden, die nicht beabsichtigt sind und nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ziel der Aktion stehen, aber dennoch in Kauf genommen werden.

Manchmal braucht man die dunklen Spelunken und traurigen Trinker, sucht die Angeber und Geschichtenerzähler. Trinkt das eine Glas zu viel, steht schwankend an der Theke oder besser: taumelnd an der Dachkante. Ertrinkt zwischen Flaschen voll Wein und Geschichten über Liebe und Scheitern. Fügt sich selbst oder anderen den Umständen geschuldeten Schaden zu. Häufig an der Leber, nicht weniger häufig am Herzen. Lacht und gelobt Besserung und glaubt doch nichts davon. Egal. Auf die Wahrheit, auf das Leben, auf die Liebe!

 

Objektkunst # Schall & Rauch # Betreutes Trinken

 

Gezeigt werden Fotos, Exponate, Klanginstallationen sowie die Live-Performance „Der immerwährende Kneipentisch“, bei dem Besucher/innen Teil des Kunstwerks wird.

Eine Veranstaltung der RUBRECHTCONTEMPORARY Galerie für Aktuelle Kunst in Chopan_Wiesbaden_Kooperation.


Kurt Laurenz Theinert

LICHTKONZERT ZUR ERÖFFNUNG DER HOSPITALKIRCHE

Samstag 11. März, 21:00 Uhr
Hospitalkirche Stuttgart

Kurt Laurenz Theinert, visual piano
Michael Sattelberger, Orgel

Philipp Glass, Dance 2
Jan Welmers, Minimal Music for Organ
Morton Feldmann, Principal Sound

 

 

Eintritt frei. Das Konzert wird unterstützt von der Berthold Leibinger Stiftung.

Feine Linien aus Licht tasten die Wände ab und verdichten sich zu bewegten Netzen, die den Betrachter wie die Raumsimulationen eines riesigen Computerbildschirms umschließen. Weiße, rechteckige Flächen lösen die Linien ab. Erst winzig, dann plötzlich mannshoch blitzen sie stroboskopartig an unvorhergesehenen Orten auf – sich verformend, sich umstülpend, »tanzend«. Schließlich verschmelzen Linien und Flächen zu pulsierenden Mustern aus psychedelischen Farben und kristallinen Formen – und hinterlassen nach ihrem Verschwinden den Betrachter in einem regelrechten Farbrausch.

Das »visual piano«, ein weltweit einzigartiges Instrument, mit dem sich bewegte Raumbilder dieser Art erzeugen lassen, wurde von dem Lichtkünstler und Fotografen Kurt Laurenz Theinert gemeinsam mit dem Softwareentwickler Phillip Rahlenbeck und entwickelt. Eine MIDI-Tastatur erlaubt es, verschiedenste grafische Muster zu generieren und per Beamer in 360° zu projizieren. Anders als bei der gängigen VJ-Soft- und Hardware basieren die spontanen, dynamischen »Lichtzeichnungen« hier nicht auf gespeicherten Clips: Jeder Moment der Aufführung wird über Keyboard und Pedale live und in Echtzeit gespielt und moduliert.


Stefan Stichler (Malerei)

ALS ICH ZOG FIEL GLUT IN NASSE FARBE

16. 2. bis 31.3. 2017

 

Kunsthalle Ludwig

Königsteiner Strasse 61a

65929 Frankfurt am Main / Höchst

 

Vernissage: 16.2. 2017 um 19:00h

 

Kuratoren:

Marina Medina, Thomas Schmidt-Bieber, Stefan Stichler

 

Sponsoren:

Kulturamt der Stadt Frankfurt, Marina Medina Art Consulting, Firma Leotie GmbH, RUBRECHTCONTEMPORARY, dasEINS kunstatelier

 

Radikal sind nicht die Bilder als solche, sondern der Ansatz eines Umdenkprozesses, der hinter der Oberfläche möglich erscheint. Die Freiheitgilt es, umfassend neu zu gestalten, nicht als gesellschaftliche Konvention, sondern für jeden Einzelnen. Es gilt herauszutereten aus den Macht- und Repressionsmechanismen, die eine neoliberale Gesellschaft des „perfekten“ und sich selbst optimierenden Individuums hervorbringt. Die Welt verändert sich rasant. Ihre glänzenden Fassaden verbergen oft genug nur, wie unfertig, fragmentarisch es eigentlich in und um uns bestellt ist. Diese äußere Welt ist durchscheinend.

 

Man sieht in den Bildern immer auch ein Stück dieser Halbfertigkeit und Brüchigkeit des Moments. Da ist der „Idiot“, der alles sein kann: Narziss, Muslim, Opfer, Täter – man weiß es nicht. Sein Spiegelbild bleibt Gesichtslos, und doch ist sein Anderssein das Moment der Irritation.

 

Den Figuren gemeinsam ist, ihr Innehalten in reflexartigen Handlungen, immer besser zu werden, besser zu sein, die Ressourcen auszubeuten bis zur Selbstaufgabe. Den Luxus der Freiheit, frei zu sein von Notwendigkeiten, denen wir uns selbst repressiv aussetzen, um auf keinen Fall aufzufallen oder um einer elitären Gesellschaft anzugehören, wahrzunehmen. Letztere ist im Konsum jedoch wieder gleichgeschaltet und steht unter dem Zwang sich zu optimieren – ein Teufelskreis? Die Figuren der Bilder versuchen auszubrechen oder verharren, scheinbar eingefroren, um sich in einer abstrakten Welt in Frage zu stellen. In ihrer Verlorenheit greifen sie gesellschaftliche und politische Probleme an mit dem Ziel, diese möglichst umfassend, vollständig und nachhaltig zu lösen. Das ist die ihnen innewohnende Radikalität.

 

In den unfertigen, zufälligen Zuständen ist für den Betrachter Spielraum, sich selbst wiederzufinden. Die Bilder sind Anstoß, uns unserer Unfreiheit bewusst zu sein, sind Mahnung, in uns zu gehen und die Welt, die aus den Fugen gerät, besser verstehen zu wollen. Sie sind kein dekoratives Beiwerk, sondern kritische Fragesteller zu unserem Hier und Jetzt.

 

Unsere Existenz ist etwas Fragiles, nichts Selbstverständliches – für den, der unter der Brücke schläft und für den, der im Glaspalast zu Hause ist.

Thomas Lemnitzer

2017

 

Abb.: Stefan Stichler „Romantik 21“, Öl auf Leinwand, 210 x 170 cm, 2016


Kurt Laurenz Theinert

CIDNEON - INTERNATIONAL FESTIVAL OF LIGHT

11. bis 15. Februar 2017, Brescia
visual piano Live Performance, Kurt Laurenz Theinert

Die Musiker/innen:
Giovanni Colombo, jazz pianist
Daniela Savoldi, cello and loop station
Classical Brass Ensemble
Marco Tambussi, electronics
Eleuteria Arena, cellist and pop singer
Daniel Adomako, pop/lyrical singer

 

Hier treffen Geschichte, Kunst und Begeisterung aufeinander. Die Burg von Brescia lädt ein zu einer magischen Reise durch fünfzehn Videoprojektionen, Lichtinstallationen und musikalischen Darbietungen. Die Schönheit der Vergangenheit im Licht der Zukunft, ein spannendes Spektakel in einer Umgebung von herausragendem historischen und künstlerischen Wert.


ART.FAIR + BLOOOM 2016, Cologne

27. – 30. OKTOBER 2016 

 

RUBRECHTCONTEMPORARY

zeigte: Andreas Weingärtner, Miroslav Wiedermann, Sebastian Mögelin, Stefan Stichler

 

STANDKONZEPT 2016 – Im Zentrum der Show RUBRECHTCONTEMPORARY zur Art.Fair /Blooom 2016 steht der Mensch – das Zwischenmenschliche – die Gier nach Konsum und der Verdrängung. Und wie im richtigen Leben kommt die Matrix spielerisch perfekt und liebenswert museal daher. Ein Konzept wäre keines, wenn nicht durch einen gemeinsamen Dialog die eigentliche künstlerische Kraft – jeden einzelnen Exponats – zum Tragen kommen würde.  (Leander Rubrecht, Kurator und Kunsthändler, 2016)

 

Weitere Informationen und die Dokumentation zum Messeauftritt hier.


Kurt Laurenz Theinert

STENDALER LICHTTAGE

20., 21. und 22. Oktober 2016
In der ALSTOM Lokomotiven Halle, Stendal

Kurt Laurenz Theinert, visual piano

Die Musiker:
Demian Kappenstein (20.10.) www.demiankappenstein.de
Jan Heinke (21.10.) www.stahlquartett.de
Kostia Rapoport (22.10.) www.kostiarapoport.com

 

Die bewegte Geschichte der Halle wird abstrakt-atmosphärisch in Klang und Licht umgesetzt. Ein bewegtes, flüchtiges, künstlerisches Environment vermischt sich mit der Industrieästhetik des Raumes und seiner Einrichtung. Feine Linien aus Licht tasten die Wände ab und verdichten sich zubewegten Netzen, die den Betrachter wie die Raumsimulationen eines riesigen Computerbildschirms umschließen. Weiße, rechteckige Flächen lösen die Linien ab. Erst winzig, dann plötzlich mannshoch blitzen sie stroboskopartig an unvorhergesehenen Orten auf – sich verformend, sich umstülpend, »tanzend«.Schließlich verschmelzen Linien und Flächen zu pulsierenden Mustern aus psychedelischen Farben und kristallinen Formen – und hinterlassen nach ihrem Verschwinden den Betrachter in einem regelrechten Farbrausch.


CHRISTINE STRASZEWSKI + SILJA YVETTE

DRAGON CYCLE – Artist in Residence, Beijing

15 September – 14 Oktober 2016

 

Kunstschau im 4A CENTRE OF CONTEMPORARY ASIAN ART

 

DRAG ON FLOW

SILJA YVETTE + CHRISTINE STRASZEWSKI

28 September – 7 Oktober 2016

4 Jiuxianqiao Rd, Chaoyang, 798 Art District, Beijing, China

 

 

Kurator: Jie Stollenwerk

Co-Kurator: Juan Xu, IO Cultural Network e. V., Deutschland

 

gefördert durch Leander Rubrecht, Galerie RUBRECHTCONTEMPORARY

und Shen Shaomin als Raumgeber des Artist in Residence.

 


Kurt Laurenz Theinert

INTERFERENCES IN TUNIS - THE SKIN WE CALL REALITY

visual piano Lichtenvironments in der Medina von Tunis
1. bis 3. September 2016

 

Kurt Laurenz Theinert, visual piano

 

 

 

Licht definiert für uns die visuelle Welt. Wir ordnen die Erscheinungen allerdings den Objekten zu, die das Licht reflektieren. Im Grunde sehen wir aber eine dünne, sich ständíg verändernde "Haut" die über der materiellen Welt liegt. Bohren wir nur einige Millimeter unter diese Oberflächen ist alles stockdunkel. Mit dieser visuellen Haut zu spielen, und sie als solche erlebbar zu machen, ist die Grundlage der visual piano Lichtperformances.


Kurt Laurenz Theinert

SPACE UNFOLDING - WHITEBOX MÜNCHEN

12. Juni 2016, 19:00 Uhr

 

Kurt Laurenz Theinert, visual piano

und Trondheim Voices & Asle Karstad, Vokalensemble

 

 

whiteBOX
Atelierstraße 18, 81671 München


Das norwegische Vokalensemble Trondheim Voices und der Sound Designer Asle Karstad sind die ersten, die in und mit dem neuen Veranstaltungsraum whiteBOX künstlerisch arbeiten.  In einer spektakulären Klang- und Licht-Installation mit dem Titel „Space Unfolding“ erschließen sie gemeinsam mit dem Stuttgarter Lichtkünstler Kurt Laurenz Theinert die Räume akustisch und visuell.

Das Außergewöhnliche daran: Theinert und die Trondheim Voices begegnen sich im Kontext des Projekts zum ersten Mal. Eine Woche lang arbeiten sie in und mit den Räumlichkeiten und entwickeln die Performance gemeinsam vor Ort. Der Arbeitsprozess ist öffentlich: Das Publikum ist eingeladen, täglich in der whiteBOX zuzusehen und zuzuhören, wie hier in interkultureller Zusammenarbeit ein einzigartiges Raum-Kunstprojekt entsteht.


STEFAN STICHLER

im Parkhaus-wk-16, Frankfurt am Main

07. - 21.05.2016

 

Say Hello To Heaven…

 

Im ersten Augenblick ist es Edward Hopper, der einen sofort aus der Erinnerung anspringt. Etwas milchige, durchscheinende Farben, Nachtlicht oder Tageslicht mit harten Schatten, vermeintlich einsame Gestalten in einer Welt, die nicht die ihre ist. Elven A.M. (1926), die Nighthawks Serie von 1942 aber auch New York Office (1962) sind zu erkennen, besser zu vermuten. Stefan Stichlers Figuren sind weicher. Sie spiegeln nicht das Ende des „Amerikanischen Traums“, sie sind angekommen in der Realität. Sie sind bei sich, versunken, nachdenklich, staunend, beschäftigt in ihren selbst geschaffenen Räumen. Ein wenig Aus-der-Welt-Gefallene, jedoch in dem Für-sich-sein nicht alleine. 

 

Anders als bei Hopper, dessen Menschen in kalter Einsamkeit unter Anderen verloren gegangen sind. Hier sind die Pinselstriche unschärfer, alles erscheint ein wenig weichgezeichnet, erscheint halbfertig, als hätte man Bansky beim Sprayen gestört. Herunterlaufende Farbspuren verstärken die Nähe zur Street Art. Figurative Malerei des Neo Realismus, sich abgrenzend von der Abstraktion und doch auch damit spielend. Den Figuren ist eine ungewöhnliche Ruhe innewohnend. Sie sind mit ihrem Dasein, im Hier und Jetzt zufrieden, so scheint es. Sind sie eingerichtet in ihrem Paradies? Die Darsteller sind beschäftigt, der Mann im Buch-Plattenladen, der Stühlerücker, der Schauende, der Denker. Sie handeln wie im Theater, und wir sind die Zuschauer, denen es obliegt, ihre Bestimmungen auszuloten. Peter Handke „Die Stunde da wir nichts von einander wußten“ auf Leinwand projiziert.

 

"...he came from an island

and he died from the street

and he hurt so bad like a soul breaking

but he never said nothing to me

... say hello to heaven..."

(temple of the dog,1991)

 

*Text: Thomas Lemnitzer, 2016