Torsten Derk Römer
Geboren 1968 in Aachen
1989–1994: Studium der Biologie und Geschichte an der Universität Bonn
1994–1995: Studium der Malerei an der Kunstakademie Münster in der Klasse von Prof. Udo Scheel
1995–2003: Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei den Professoren Rissa, Siegfried Anzinger, Helmut Federle und A. R. Penck
1996: Reisestipendium des Kunstvereins Düsseldorf
2002: Meisterschüler von Prof. A. R. Penck
2003: Akademiebrief, Kunstakademie Düsseldorf
2011: Sonderpreis, Internationaler Lucas-Cranach-Preis, Stadt Kronach
2015: Ausgestellt auf der 56. Biennale von Venedig, Nationaler Pavillon von Mauritius, Venedig, Italien
1998–2024: Zusammenarbeit mit Nina Römer als Künstlerduo Römer + Römer
Torsten Derk Römer lebt und arbeitet seit 2000 in Berlin.
Torsten Derk Römer – Bio & Künstlerisches Schaffen
Torsten Derk Römer studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 1998 bis 2024 schuf er gemeinsam mit Nina Römer als Künstlerduo Römer + Römer ein weltweit beachtetes Gesamtwerk. Neben internationalen Ausstellungen – darunter 2015 im Nationalpavillon von Mauritius auf der Biennale von Venedig – engagierte sich das Duo als Kuratoren. Mit ihrem Projekt M°A°I°S verwandelten sie historische Bunker in Orte des friedlichen Austauschs, etwa bei den Großausstellungen „Paradise“ (2003, Berlin) und „Free Will“ (2005), die von Michail Gorbatschow eröffnet wurde.
Inhaltlich widmeten sich Römer + Römer gesellschaftlichen Kontexten, Subkulturen und weltweiten Reiseserien (u. a. Burning Man, Fusion Festival, Rio de Janeiro, Berlin). Ihre Markenzeichen sind großformatige Ölgemälde auf Basis eigener Fotografien: Tausende handgemalte Punkte fügen sich aus der Distanz zu realistischen Motiven zusammen.
Seit 2025 ist Torsten Derk Römer wieder als Einzelkünstler tätig. In seinen Gemälden setzt er sich vor allem mit dem Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur auseinander. Quallen – urzeitliche Meeresbewohner – bilden einen Kontrast zum Stadtbild und Hafen von Athen. Unterwassereindrücke aus dem Indischen Ozean verweben sich mit Darstellungen der vom Tourismus geprägten Landschaft von Mauritius.
