WEITERE INFORMATIONEN ZU EL EGO

 

EXKURSION zu den Hommagen

 

EL EGO zitiert bekannte Werke bzw. typische Handschriften und Bild- sowie Formsprachen bekannter und anerkannter Künstler. Alle Arbeiten sind aus handelsüblichen Lego-Steinen gefertigt. Teilweise existieren noch Farbvarianten, die nicht im Katalog abgebildet sind.

 

Von Erwin Wurm werden das Narrow House, ein kleiner LKW, der eine Mauer herunterzufahren scheint, und ein VW-Bus, der abgeknickt ist, umgesetzt. Das Lego-Wort zu Sigmar Polke nimmt Bezug auf die bekannte Arbeit Höhe- re Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen! Von Günther Uecker diente die Arbeit Do it yourself als Vorlage für die Objekte. Die bekannte Bildsprache von Georg Baselitz wird zitiert, indem das Lego-Wort auf dem Kopf steht. Bei Gerhard Richter wurde auf die Werkgruppe Strips und die Fenster im Kölner Dom Bezug genommen. Bei Anselm Kiefer diente das Flugzeug aus Blei als Vorlage. Bei David Hockney inspirierten dessen frühe Gemälde von Swimmingpools. Von Thomas Demand ist die Fotografie der Badewanne von Uwe Barschel Vorlage gewesen. Ein Rennwagen zeigt die Trajektorien, die für das Werk von Stefan Rohrer typisch sind. Von Wolf Vostell ist die Arbeit Ruhender Verkehr zitiert worden. Die Arbeit Kippy nimmt Bezug auf das bekannte Gemälde Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz entdecken von Martin Kippenberger, das zweite Zitat ist das Studentenwohnheim Riad aus Holzpaletten. Die Farben der Künstlerwörter Klein, Piene, Mack, Genschowund, Grosse orientieren sich an typischen Farbkombinationen von Yves Klein, Otto Piene, Heinz Mack, Cornelia Genschow und Katharina Grosse. Von Barnett Newmanwird die bekannte Leinwand Who‘s Afraid of Red, Yellow and Blue IV zitiert. Die Arbeit Schütte rekurriert auf Ferienhaus für Terroristen von Thomas Schütte. Ebenso architektonisch sind die Paraffinarbeiten der Lichttempel von Johannes Kriesche umgesetzt. Das Hausmotiv ist eine Grundkonstante im Werk von Werner Pokorny, ebenso das Symbol für Nadelwald im Spätwerk von Peter Brüning. Thomas Bayrle hat viel zum Thema Autobahn gearbeitet. Die Farbtafeln zu Imi Knoebel sind an die Werkgruppe Grace Kellysowie an eine Auflage in Unikaten zu Ehren von Beuys angelehnt. Die Arbeit zu Josef Albers nimmt Bezug auf seine quadratischen Farbfeldarbeiten. Mehrere Backsteinskulpturen von Per Kirkeby waren Vorbild für sieben abgebildete Objekte (Kopenhagen, Frechen, Gießen, Berlin, Humlebæk, Recklinghausen und Frankfurt am Main). Von Robert Indiana wird die Stahlplastik 4 zitiert. Die Open Cubes von Sol Lewitt waren Vorbild für ein Lego-Werk, ebenso eine kleine geometrisch-abstrakte Bronze von Hans Steinbrenner. Von Patricia Waller wird der blutige Pflasterstein aufgegriffen. Die Streifenbilder von Daniel Buren mit der Hängung auf Lücke sind ein typisches Werk des Künstlers ebenso wie die Punktebilder von Damien Hirst. Aus aktuellem Anlass wurde das zerstörte Werk Sanctuarium von Herman de Vries nachgebildet, ebenso das Holocaust-Denkmal der Künstlergruppe Zentrum für Politische Schönheit in Bornhagen. Von Reiner Seliger werden die Kreidereliefs aufgegriffen und von Klaus Staudt sowie Jan Schoonhoven die Papierreliefs. Das Künstlerwort von Piet Mondrian zeigt die Farben der zitierten Werke Komposition mit Rot, Blau und Gelb und Komposition II. Von Camille Graeser wird die Leinwand Fließender Rhythmus zitiert. Von Joseph Beuys standen die Fettecke und das Multiple Intuition Pate. Von Jens Andres wurden die absurden Fußballfelder nachgebildet. Die Künstlerwörter zu Alberto Giacometti und Fernando Botero bilden die schlanke bzw. dicke Formensprache der Kunstwerke nach. Das Objekt von Jesús Rafael Soto rekurriert auf eine große Installation in der Bundesbank in Frankfurt am Main. Die Bücher sind typisch für das Werk von Kubach-Wilmsen. Von Timm Ulrichs wurden die Modellhäuser Typ Bomarzo nachgebaut. Die Ruderale Intervention zur documenta X im Kulturbahnhof Kassel ist zum Markenzeichen von Lois Weinberger geworden, ebenso wie die Beton-Radios Weltempfänger von Isa Genzken. Von Blinky Palermo wurde das typische Siebdruck-Diptychon aufgegriffen, ebensowie die von Günter Fruhtrunk gefundene Bildsprache seiner Leinwände. Die Date Paintings von On Kawara in den Farben Schwarz, Rot und Blau mit weißer Schrift haben den Künstler berühmt gemacht. Von Ottmar Hörl wird die Farbe Weiß in Form der Strukturformel von TiO2 zitiert. Die Spiegel-Installation Big Be-Hide war Vorbild für die Alicja Kwade zugeordnete Lego-Arbeit.

 

 


VITA EL EGO

(Plastik)

 

1989 – 1994   Studium Chemie und Pharmakologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/M.

2000 – 2005   Studium Philosophie an der Fernuniversität Hagen

seit 2003   Buchautor

seit 2008   Freier Kurator

seit 2009   Gründung des KunstRaum Riedberg an der Goethe-Universität in Frankfurt/M.

seit 2017   EL EGO

 

seit 2019 vertreten durch die Galerie RUBRECHTCONTEMPORARY, Wiesbaden

 

AUSSTELLUNGEN 

(erste Ausstellungen)

Ist das Kunst? Klingspor Museum, Offenbach, 2018 (Einzelausstellung)

The Post Industrial War Walpodenakademie, Mainz, 2018  (Gruppenausstellung)

Schaufensterbummel Walpodenakademie, Mainz, 2018  (Einzelausstellung)

Das Lachen blieb ihm im Halse stecken –Ironie und Humor in der aktuellen Kunst Kunstraum Neureut, Karlsruhe, 2018   (Gruppenausstellung)

EL EGO – Kunst und Natur Cornelia Genschow Galerie, Bonn, 2018  (Einzelausstellung)

ALPHAPAINTING RUBRECHTCONTEMPORARY gallery, Wiesbaden, 2019 (Gruppenausstellung)

ALPHAPAINTING RUBRECHT SEVERENS FINE ARTS, Maastricht (NL), 2019 (Gruppenausstellung)

 

GALERIE KONTAKT

Direkt: Leander Rubrecht, cell ++49 176 816 650 31, lr@rubrecht-contemporary.com

Tel ++49 611 205 211 5, Büdingenstrasse 4-6, 65183 Wiesbaden, Deutschland

 

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